Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/klenz

Gratis bloggen bei
myblog.de





Fußpilz

Der Fußpilz (Tinea pedis) ist eine meist chronische Pilzerkrankung der Zehenzwischenräume, Fußsohlen und in seltenen Fällen des Fußrückens. Er gehört zu den so genannten Dermatomykosen. Sind die Zehennägel von der Pilzerkrankung betroffen, wird dies als Nagelpilz (Onychomykose) bezeichnet.

Die Ursachen von Fußpilz sind bestimmte Erreger : hyphenbildende Fadenpilze, so genannte Dermatophyten, die speziell sich dadurch aus, dass sie sich nur im Hornmaterial ausbreiten, aber nicht in der Oberhaut (Epidermis) selbst oder in tieferen Hautschichten. Dermatophyten, die sich bevorzugt in den Zehenzwischenräumen ansiedeln, sind vor allem Trichophyten (Trichophyton rubrum bzw. Trichophyton mentagrophytes), seltener Epidermophyton floccosum.

Bei Fußpilz treten die ersten Symptome meist im vierten Zehenzwischenraum, also zwischen dem vierten und fünften Zeh, auf. Oft sind beide Füße gleichzeitig von Fußpilz betroffen. Die nach der anfänglichen Hautaufweichung auftretenden Anzeichen können von einer gereingen Rötung und Schuppung mit Juckreiz bis zu weißen, verquollenen, dicken Hautlagen und tiefen, schmerzhafen Rissen reichen. An den Seitenflächen der Zehen bilden sich oft kleien Bläschen. Diese interdigitale Form von Fußpilz kann oft jahrelang unerkannt bleiben oder sich auf den Fußsohlen, Fußkanten und auch den Fußrücken ausdehnen.

Ist bei einem Fußpilz die Haut stark entzündet, zielt die Therapie zunächst darauf ab, diese Entzündung zu behandeln. Dies erfolgt mithilfe von Gerbstoffbädern oder feuchten Umschlägen. Erst wenn die Entzündung abgeklungen ist (bzw. wenn gar keine Entzündung vorliegt oder wenn die Zehennägel mitbefallen sind), kann der jeweilige Erreger äußerlich mit einem spezifischen pilzabtötenden Mittel (Antimykotika) bekämpft werden. Diese Mittel gegen Fußpilz sind als Salbe, Creme oder Puder verfügbar. Sie enthalten meist Wirkstoffe wie Clotrimazol, Econazol, Bifonazol, Terbinafin oder Amorolfin. Ist der Fußpilz widerstandsfähig gegen die äußerliche Therapie (z.B. bei einer großen Ausdehnung), sind die Antimykotika in Tablettenform einzunehmen.

Neben der medikamentösen Therapie von Fußpilz ist es sehr wichtig, die Zehen separat und trocken zu halten. Die Betroffenen sollten ihre Füße gründlich abtrocknen, kochbare Baumwollstrümpfe und nicht zu enge Schuhe tragen. Zwischen die Zehen sollten Verband- oder Stoffstreifen gelegt werden. Außerdem empfiehlt es sich, alle Gegenstände, welche die Krankheitserreger verbreiten können (wie Schuhe und Strümpfe), mit einem pilzwirksamen Mittel zu desinfizieren.

Quelle : Fußpilz - Onmeda (www.onmeda.de/krankheiten/fusspilz.html)

14.5.09 09:35
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung